Beitragsbild Poesienacht 2018

Bautzener Poesienacht 2018
Budyska nóc poezije 2018

Erleben Sie die Bautzener Poesinacht am Freitag, 31.08.2018 um 19:30 Uhr in den Türmen von Bautzen. Das Erlebnis zur Eröffnung des Altstadtfestivals Wasser|Kunst|Licht.

18 Autoren in 8 Türmen – das ist die Bautzener Poesienacht 2018

Zur Eröffnung des Altstadtfestivals Wasser|Kunst|Licht 2018 lädt der Tourismusverein Bautzen-Budyšin  zur Bautzener Poesienacht 2018 in die historischen Gemäuer der romantischen Altstadt von Bautzen ein. 17 nationale und internationale Autoren empfangen Sie an acht außergewöhnlichen Orten zu verschiedenen Lyrik- und Prosalesungen. Erleben Sie das literarische Highlight zur Eröffnung des Bautzener Altstadtfestivals.

Ablauf der Bautzener Poesienacht 2018

  • die Programme der Poesienacht in den teilnehmenden Türmen beginnen am 31.08.2018 zeitgleich um 19:30 Uhr und dauern jeweils 45 Min
  • zwischen 20:15 Uhr und 20:45 Uhr haben Sie eine halbe Stunde Zeit, um gemütlich ihren zweiten Turm zur Bautzener Poesienacht zu erreichen
  • um 20:45 Uhr beginnen die Programme in den Türmen von Bautzen ein zweites Mal.

Das Programm zur Bautzener Poesienacht  am Freitag, dem 31. August 2018 um 19:30 Uhr

Alte Wasserkunst S. Gvozdenovic – „Wir kehren verwundet zurück in die Welt“
P. Gehrisch – „Chronos, preise mir jetzt nicht das Chaos“
L. Simić – „Prosa und Kindergedichte“
Alter Wasserturm H. Gröhler – „In Eile, im Mantel“
S. Trieder – „Zelle Nr. 18“
Burgwasserturm Y. Arlt / W. Wache „Menschen.Punkte“
Gerberbastei M. Bibrach – „Wunderrand“
B. Nawka – „Moje druhe ja“
T. Nawka – Moderation und musikalische Umrahmung
Gersdorffsches Palais S. Colditz – „Aporien im Umgang mit mir selbst“
V. Sielaff – „Überall Welt“
Mühltor G. Pötzsch – „Taschentuchdiele“
L. Rathenow – „Ostberlin“ & „Der Elefant auf dem Trampolin“
Nicolaiturm T. Pop – „Romanzen aus einem vertraulichen Tagebuch“
B. Zeizinger – „Wenn ich geblieben wäre“ & „Am weißen Kanal“
Röhrscheidtbastei B. Dyrlich – „Grüne Hasen dampfen ab“
K. Hensel – „Das Licht von Zauche“ & „Schleuderfigur“

Tickets für die Bautzener Poesienacht 2018 bestellen

Die Tickets für die Bautzener Poesienacht 2018 sind pro Turm auf ca. 25 Stück limitiert. Reservieren Sie jetzt ihre Tickets für die Bautzener Poesienacht 2018 und seien Sie zum Eröffnungsevent des Bautzener Altstadtfestivals Wasser|Kunst|Licht mit dabei.

Und so funktioniert´s:

  1. Zwei Lesungen aus dem Programm der Poesienacht in Bautzen auswählen.
  2. Bestellformular für die Bautzener Poesienacht vollständig ausfüllen und an uns senden
  3. Verbindliche Buchungsbestätigung via E-Mail empfangen.
    (In der Woche vor dem Event erhalten Sie Ihre Bestätigung.)
  4. Bitte kommen Sie am 31.08.2018 um ca. 19:20 Uhr zum ersten Turm Ihrer Wahl, legen Sie Ihre Buchungsbestätigung vor, bezahlen Sie in bar die Eintrittskosten und erleben Sie einen literarischen Abend zur Eröffnung des Altstadtfestivals in Bautzen!

Tickets für die Bautzener Poesienacht 2018 gibt es noch an den Abendkassen. Bitte seinen Sie um 19:15 Uhr vor Ort. Wir freuen uns auf Sie.

Die Autoren zur Bautzener Poesienacht  2018

Arlt Yana Poesienacht 2018 in BautzenYana Arlt, geboren in der Niederlausitz, wohnt und arbeitet als Lyrikerin, Kreativ- und Schreibpädagogin in Senftenberg und der Gartenstadt Marga. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit speziellen Themen, wie seit 2014 mit dem „Labyrinth“.
In der Zusammenarbeit mit Wolfgang Wache entstanden Puppenspiele zur Lese- und Schreibförderung, Literatur- und Kunstwerkstätten, Lesungen, Performances und Publikationen. Seit 2007 veröffentlicht sie im „verlag*wache wolfgang“ und fördert dort auch Nachwuchsautoren über Lektorats- und Layoutarbeit an deren Manuskripten.
Im Burgwasserturm präsentiert Yana Arlt gemeinsam mit Wolfgang Wache eigene Texte unter dem Titel „Menschen.Punkte“ – ein multimediales Programm.

Manuela Bibrach Poesienacht 2018Manuela Bibrach, wurde 1971 in Dresden geboren und lebt heuten in Ringenhain (Oberlausitz). Die Dipl.-Ing. für Umweltbildung und Umweltpsychologie arbeitete als Verkäuferin, Umweltpädagogin und Auftrags-Texterin.  Der Titel ihrer Diplomarbeit lautet: Die Philosophie des Konstruktivismus und ihre Bedeutung für die Praxis der Umweltbildung. Mittlerweile veröffentlicht sie ihre Werke in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien (Lyrik und Prosa). Zu ihren Einzelpublikation zählen : Zündblättchen Nr. 75, Überelbische Blätter für Kunst und Literatur, Hrsg. von Else Gold,  Meißen 2018.
In der Gerberbastei liest Manuela Bibrach, im Wechsel mit Benjamin Nawka, aus ihrem noch nicht veröffentlichten Lyrik-Debüt unter dem Arbeitstitel „Wunderrand“. Moderiert und musikalisch umrahmt wird das Programm von Tomasz Nawka.

Silvio Colditz, wurde 1978 in Stollberg/Erzgebirge geboren. Heute lebt er als Lyriker, Kalligraf und Herausgeber in Dresden. Im Jahr 2007 gründete er die Publikation „Der Maulkorb – Blätter für Literatur und Kunst“ und ist seitdem u.a. verantwortlicher Redakteur und Layouter. Ebenfalls ist er Mitorganisator von zahlreichen Ausstellungen, Lesungen, Festivals und Straßenfesten. Seine Veröffentlichungen sind in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien zu finden, u.a. in der 2017 erschienen Sonderausgabe von Der Maulkorb mit einer Sammlung seiner Gedichte. Im Herbst 2018 wird der Gedichtband „Aporien im Umgang mit mir selbst“ veröffentlicht.
Im historischen Saal des Gersdorffschen Palais liest Silvio Colditz, im Wechsel mit Volker Sielaff, Gedichte aus der im Herbst erscheinenden Sammlung „Aporien im Umgang mit mir selbst“.

Benedikt Dyrlich Poesienacht 2018Benedikt Dyrlich, der 1950 in Räckelwitz bei Kamenz geborene Schriftsteller, lebt heute als freier Autor in Dresden und Bautzen. Sein Studium der Theologie, Philosophie und Theaterwissenschaft absolvierte er in Erfurt und Leipzig. Heute ist er Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und veröffentlicht seine Texte sorbischer und deutscher Sprache. Zahlreiche seiner Sammlungen und Veröffentlichungen sind im In- und Ausland erschienen. Zuletzt  u.a.: Der Tiger im Pyjama/Tiger w nócnej košli – Liebe lyrisch und prosaisch im Domowina-Verlag, Bautzen 2012; Grüne Hasen dampfen ab – Geschichten im Pop-Verlag, Ludwigsburg 2018. Sabine Neubert (Weimar) sagt über die Wortkunst des Autors: “Viele Texte scheinen an Kafka geschult und zweilen zu skurillen Inhalten weiter entwickelt zu sein.”
In der Röhrscheidtbastei liest Benedikt Dyrlich, im Wechsel mit Kerstin Hensel,eine Lausitz-Geschichte aus dem neuen Prosabuch “Grüne Hasen dampfen ab” und zwei Bautzen-Gedichte.

Peter Gehrisch Poesienacht 2018Peter Gehrisch, geboren 1942 in Dresden, absolvierte ein Studium für die gymnasiale Oberstufe im Fach Deutsche Sprache und Literatur in Leipzig. Nach einem Ethikstudium an der Technischen Universität Dresden arbeitete er als Lehrer u.a. an der Volkshochschule und im Abendgymnasium Dresden. Im Laufe der Zeit veröffentlichte er zahlreiche Buchpublikationen, u.a.: Hans-Theodors Karneval oder Das Federnorakel,  Roman, Leipzig 2006; Ich: Zungenaristokrat, Gedichte, serbisch/deutsch., Smederevo (Serbien) 2014. Zuletzt wurde er Preisträger des Goldenen Rings mit Adler, anlässlich des UNESCO-Welttages der Poesie in Warschau 2018.
Im Wechsel mit Slawomir Gvozdenovic und Ljubiša Simic liest Peter Gehrisch  in der Alten Wasserkunst eigene Lyrik unter dem Titel „Chronos, preise mir jetzt nicht das Chaos“ sowie Nachdichtungen des Dichters Slawomir Gvozdenović.

Harald Gröhler Poesienacht 2018Harald Gröhler wurde in Bad Warmbrunn geboren und lebt in Berlin. Er unternahm zahlreiche Trampfahrten, auch hochriskanter Art, durch West und Südeuropa bis nach Konstantinopel und Kleinasien. Sein Studium der Psychologie und Philosophie absolvierte er in Göttingen, Kiel und Köln. Der Autor verfügte über Gastprofessuren für Literatursoziologie in Texas und New Mexico und war als freier Literaturkritiker und Pressefotograf beschäftigt, im Anschluss wurde er als freier Schriftsteller und Übersetzer tätig. Er erhielt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und ist u.a. Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Seine neueste Buchveröffentlichung: In Eile, im Mantel wurde vom POP Verlag aus Ludwigsburg im Jahr 2018 veröffetlicht.
Im Alten Wasserturm liest Harald Gröhler, im Wechsel mit Simone Trieder, Stories aus seiner neuen Prosasammlung „In Eile, im Mantel“.

Gvozdenović Slavomir Poesienacht 2018Gvozdenović, Slavomir, geboren 1953 in Belobreschka (Rumänien) ist als Dichter, Redakteur, Übersetzer, Herausgeber und Universitätsdozent bekannt. Er ist auch Chefredakteur der Zeitschrift Kniževni živo (Literarisches Leben). Im Jahr 2000 promovierte über die Dichtung Vasko Popas.
Als in Rumanien lebender Serbe schreibt er sowohl serbisch, sowie in der Landessprache. Er ist Verfasser von 35 Gedichtbänden, die in mehrere Sprachen übersetzt worden sind, darunter ins Englische, Deutsche und Französische. Sein letztes Werk „Wir kehrten verwundet zurück in die Welt“, wurde von P. Gehrisch und B. Wöhrmann übersetzt und ist im  Pop-Verlag, Ludwigsburg im Jahr 2018 erschienen. Der mehrfache Literaturpreisträger lebt und arbeitet in Temeswar und ist u.a. als Abgeordneter der serbischen Minderheit im rumänischen Parlament tätig.
In der Alten Wasserkunst liest Slavomir Gvozdenović, im Wechel mit Peter Gehrisch  und Ljubiša Simic, eigene Gedichte, erschienen in der neuen deutschsprachigen Sammlung „Wir kehren verwundet zurück in die Welt“.

Kerstin Hensel Poesienacht 2018Kerstin Hensel, geboren 1961 in Karl-Marx-Stadt, lebt heute in Berlin. Nach der 10-Klassenschule machte sie ihre Ausbildung und arbeitete danach als chirurgische Schwester. Ihr Studium  absolvierte sie am Institut für Literatur in Leipzig. In den Jahren 1985-1887 arbeitete sie am Leipziger Theater. Seit 1987 ist sie als freie Schriftstellerin und Dozentin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin tätig. Ebenfalls ist sie Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und Mitglied der Akademie der Künste in Sachsen. Vorwiegend schreibt sie Romane, Erzählungen, Hörspiele, Filme, Libretti und Theaterstücke. Ihre letzte Buchveröffentlichung „Schleuderfigur – Gedichte“ ist im Luchterhand Literaturverlag in München im Jahr 2016 erschienen.
In der Röhrscheidtbastei liest Kerstin Hensel, im Wechsel mit Benedikt Dyrlich, aus ihrem Erzählband „Das Licht von Zauche“ sowie aus ihrem Gedichtband „Schleuderfigur“.

Tomasz Nawka Poesienacht 2018Tomasz Nawka, geboren 1949 in Poznań (Polen), lebt in Bautzen. Von 1967 bis 1970 absolvierte er ein Studium der Pädagogik (Sorbisch und Russisch) und ein Dolmetscherstudium in Leipzig. Danach war er als Dolmetscher in Salzwedel tätig. Lange Zeit wirkte er am Haus für sorbische Volkskultur, Abteilung Musik, in Bautzen, daneben absolvierte er ein Fernstudium der Ethnographie an der Berliner Humboldt-Universität. Von 1992–2014 war er Direktor des Sorbischen Museums in Bautzen. Sein literarisches Debüt hatte er 1987 mit dem Gedichtband „Wobkopanki“ (Hackfrüchte). Danach erfolgten Veröffentlichungen in Anthologien sorbischer Poesie in Deutschland und im Ausland. 2011 erschien seine Gedichtsammlung „Ničo so njeliči. Konec sazek“ (Nichts zählt mehr) in tschechischer Sprache. Außerdem ist er auch als herausragender Dudelsackspieler tätig.
In der Gerberbastei moderiert er die Lesungen von Benjamin Nawka und Manuela Bibrach. Er umrahmt die Lesungen mit kurzen musikalischen Einlagen auf dem Dudelsack.

Traian Pop Traian Poesienacht 2018Traian Pop Traian wurde 1952 in Kronstadt, Rumänien, geboren. Seit 1990 lebt er in Ludwigsburg. Der Dichter und heutige Verleger war in der literarischen Szene Rumäniens kein Unbekannter, gehörte Anfang der achtziger Jahre zu jener Generation junger Lyriker, die von der rumänischen Literaturkritik in Anlehnung an die Beat Generation in den USA  als Generation 80 bezeichnet wurde. Er ist Mitglied im deutschen Exil-PEN, sowie im Verband deutscher Schriftsteller. Seine letzte Buchveröffentlichung „Absolute Macht – Gedichte“ ist in deutscher und rumänischer Sprache im Pop-Verlag Ludwigsburg im Jahr 2018 erschienen. Im Nicolaiturm liest Traian Pop Traian, im Wechsel mit Barbara Zeizinger, „Romanzen aus einem vertraulichen Tagebuch“.

Gerhard Pötzsch Poesienacht 2018Gerhard Pötzsch, geboren im Jahr 1951 in Leipzig, hat mittlerweile verschiedene Berufe. Im Jahr 1982 absolvierte er ein Direktstudium am Literaturinstitut in Leipzig. Fortan realisierte er Veröffentlichungen in den Bereichen Hörspiel, Rundfunkfeature und Prosa.
Von 1992 bis 2001 war er geschäftsführender Gesellschafter eines privaten Radionetzwerkes. Seither ist er als freier Autor, Hörbuchverleger und Herausgeber tätig. Zuletzt veröffentlichte Arbeiten sind die beim MDR realisierten Rundfunkfeature Wohlan, wer Recht und Wahrheit achte, Die Domstadt Havelberg (2013), Über sieben Brücken (2015), 60 Prozent Ost / 40 Prozent West – Musikkontrolle à la DDR (2017) Zuletzt wurde sein Roman „Taschentuchdiele“ im Mitteldeutschen Verlag Halle 2015 veröffentlicht.“
Im Mühltor lies Gerhard Pötzsch, im Wechsel mit Lutz Rathenow, aus seinem Roman „Taschentuchdiele“.

Lutz Rathenow Poesienacht 2018Lutz Rathenow, geboren 1952, lebt heute in Berlin und Dresden. Bis zum Verbot 1975 war er Gründer und Leiter des oppositionellen Arbeitskreises „Literatur und Lyrik“ in Jena. Seit seiner Übersiedlung nach Ostberlin ist er als freier Autor und Netzwerker zwischen unabhängiger Bürgerrechtsbewegung und subkultureller Kulturszene tätig. Im Jahr 1980 erschien sein erster Prosaband. Ebenso schreibt er Lyrik, Kinderbücher, Dramatisches, Essays und Rundfunkkolumnen.  Seit 2011 ist er sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Das erfolgreichste Buch des Autors „OSTBERLIN“ (mit Fotografien von Harald Hauswald) erschien Anfang 2018 in einer Neuausgabe (Jaron). Sein letzter veröffentlichter  Gedichtband: „Der Elefant auf dem Trampolin. Gedichte zum Größerwerden“ erschien bei leiv in Leipzig im Jahr 2017.
Im Mühltor liest Lutz Rathenow, im Wechsel mit Gerhard Pötzsch, einen Mix aus der Prosa „Ostberlin“ und den Kindergedichten „Der Elefant auf dem Trampolin“.

Benjamin Nawka Poesienacht 2018Benjamin Nawka, geboren 1983 in Bautzen, lebt in der Nähe von Stuttgart und arbeitet als Chefdesigner der deutsch-chinesischen Autofirma Borgward. Nach dem Besuch des Sorbischen Gymnasiums in Bautzen studierte er Autodesign in Pforzheim. Danach folgten Aufenthalte in Los Angeles und Taipeh. Seit seiner Jugend schreibt er Gedichte, vornehmlich in sorbischer Sprache. Erste Veröffentlichung erfolgten Mitte der 90-er Jahre in sorbischen und tschechischen Zeitschriften und Anthologien. Eine eigene Lyriksammlung publizierte er (zusammen mit seinem Zwillingsbruder Maximilian) unter dem Titel „Moje druhe ja“ (Mein zweites Ich) 2012 im Domowina-Verlag Bautzen.
In der Gerberbastei liest Benjamin Nawka, im Wechsel mit Manuela Bibrach, eine Auswaahl seiner Gedichte. Moderiert und musikalisch umrahmt wird das Programm von Tomasz Nawka.

Volker Sielaff Poesienacht 2018Volker Sielaff, geboren 1966 in Großröhrsdorf, lebt als Autor und freier Kulturjournalist in Dresden. Seit 1990 hat er mehrere Gedichtsammlungen veröffentlicht, zudem Essays und Kritiken in renommierten Literaturzeitschriften und Tageszeitungen. „An der Notwendigkeit von Dichtung und der Anverwandlung der Welt durch Sprache hegt er nicht den geringsten Zweifel. Er ist ein Meister darin, im scheinbar Beiläufigen die zentralen Fragestellungen der menschlichen Existenz zu entwickeln“, schreibt die Deutsche Schillerstiftung über den Schriftsteller. Seine letzte Buchveröffentlichung „Überall Welt“ – Prosa erschien im  Verlag Edition Azur im Jahr 2017 in Dresden.
Im Saal des Gersdorffschen Palais liest Volker Sielaff, im Wechsel mit Silvio Colditz, Gedichte zur Oberlausitz und aus seinem Prosabuch „Überall Welt“.

Ljubisa Simic Poesienacht 2018Ljubiša Simić, geboren in Tulare (Serbien), lebt seit 1991 in Frankfurt am Main. Für seine literarischen Werke erhielt Ljubiša Simić zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen. Er ist Mitglied des serbischen Schriftstellerverbandes, der Literaturgesellschaft Hessen e.V., des Exil-P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Länder und Vorsitzender des Schriftstellervereines Sieben e.V. in Frankfurt am Main.
In der Alten Wasserkunst liest Ljubiša Simic, im Wechsel mit Slawomir Gvozdenovic  und Peter Gehrisch eigene Prosa und Kindergedichte.

Simone Trieder Poesienacht 2018Simone Trieder, geboren 1959 in Quedlinburg absolvierte ihr Studium der Sonderpädagogik in Rostock. Später war sia als Regieassistentin an Theatern in Zwickau, Karl-Marx-Stadt und Halle tätig. Seit 1992 arbeitet sie in Halle freiberuflich als Autorin. Überwiegend schreibt sie Theaterstücke, Erzählungen, Biografien, Regionalgeschichte, Jugendbücher, Kinderbücher, Funkessays und Features. Simone Trieder ist aktives Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Ihre letzte Buchveröffentlichung (mit Lars Skowronski) „Zelle Nr. 18 – Eine Geschichte von Mut und Freundschaft“ wurde im be.bra verlag in Berlin 2014 veröffentlicht.
Im Alten Wasserturm liest Simone Trieder, im Wechsel mit Harald Gröhler, dokumentarische Prosa aus „Zelle Nr. 18“.

Wolfgang Wache Poesienacht 2018Der 1949 geborene Wolfgang Wache lebt heute in Senftenberg. Der gelernte Maurer, Heizer, Dachdecker, Koch und Nachtwächter arbeitete ab 1983-1992 als künstlerischer Leiter in den Kultureinrichtungen des Braunkohlenkombinates Senftenberg. Von 1990-2007 verantwortete er die Gründung und Leitung der Niederlausitzer Kunstschule „Birkchen“ und seit 2007 die Gründung und Leitung des Nachwuchs-Literaturzentrums „Ich schreibe“. Von 1993 -2009 fanden unter seiner Leitung bundes- und deutschlandweite Kinder- und Jugendliteraturwettbewerbe statt. 2010 gründete er den „Autorenkreis Kornblume“. Hauptsächlich veröffentlichte er Texte für Kabarett und Puppentheater, sowie Gedichte und Kurzprosa in eigenen Sammlungen, Anthologien, Literaturzeitschriften und Zeitungen.
Im Burgwasserturm präsentiert Wolfgang Wache gemeinsam mit Yana Arlt eigene Texte unter dem Titel „Menschen.Punkte“ – ein multimediales Programm.

Barbara Zeizinger Poesienacht 2018Barbara Zeizinger studierte Germanistik, Geschichte und Italienisch in Mannheim und Frankfurt. Heute lebt sie in Darmstadt und schreibt Lyrik und Prosa. Sie ist Redaktionsmitglied bei den Zeitschriften Bawülon und Matrix des Pop-Verlages.  Unter anderem ist sie Mitglied in der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge und im Exil-Pen Deutschland. Ihr Roman Am weißen Kanal wurde ins Italienische übersetzt. Ihre letzte Sammliung „Wenn ich geblieben wäre“ – Lyrik ist im Jahr 2017 im Pop-Verlag in Ludwigsburg erschienen.
Im Nicolaiturm liest Barbara Zeizinger, im Wechsel mit Traian Pop Traian, Gedichte aus ihrem Lyrikband „Wenn ich geblieben wäre“ und Ausschnitte aus ihrem Roman „Am weißen Kanal“.

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