„Wenn der Wind nicht weiß wohin, weht er über Budyšin.“

Bautzener Redensart

König Matthias Corvinus baut Burganlage inklusive Matthiasturm neu auf

Als der Name „Budissin“ im Jahre 1002 zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde, war damit die heutige Ortenburg gemeint. Viele Jahrhunderte haben die Vertreter wechselnder Landesherren von hier die politische Macht ausgeübt. Als sich Mitte des 15.Jhd. der ungarische König Matthias Corvinus des Landes bemächtigte, ließ er die 1401 abgebrannte Burganlage in ihrer heutigen Gestaltung neu errichten.

Matthiasturm Ostseite

In Ungarn drei Kopien des Turmreliefs gefunden

Der Turm sicherte mit einer Zugbrücke den einzigen Zugang zur Burganlage. Die im Jahre 1225 vom Meißener Bischof Bruno II. geweihte Georgenkapelle wurde dabei in den Turm integriert. Stadtseitig befindet sich am Turm der Burganlage das Relief des Ungarnkönigs Matthias Covinus. Die Steinmetzarbeit am Matthiasturm erhält durch die originalgetreue Darstellung des Königs einen besonderen historischen Wert. Nicht zuletzt deshalb findet man in Ungarn mittlerweile drei Kopien der Reliefarbeit des Matthiasturmes.

Matthiasturm vom Schlossgraben

Besucherhinweis für den Matthiasturm

Zur Zeit ist der Turm nur eingeschränkt im Rahmen von geführten Erlebnissen besuchbar.

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